Einsatzbezogene Abstimmung
Kurzstrecke, häufiges Anfahren und wechselnde Lasten fließen in die Betrachtung ein. Das Fahrzeug und seine Aufgabe geben die Richtung vor.
Die Optimierung soll zu Ihrer Arbeit passen. Deshalb verbinden wir die technische Abstimmung mit einem Test im tatsächlichen Betrieb.
Kurzstrecke, häufiges Anfahren und wechselnde Lasten fließen in die Betrachtung ein. Das Fahrzeug und seine Aufgabe geben die Richtung vor.
Wir kommen zum Kunden. Den Termin und die Voraussetzungen stimmen wir mit Ihrem Betrieb ab, damit Sie die Arbeiten in Ihren Ablauf einplanen können.
Sie müssen die Entscheidung nicht auf eine gesamte Flotte übertragen, bevor eigene Erfahrungen vorliegen. Ein vereinbarter Pilot schafft eine Grundlage für die nächsten Schritte.
Eine Verbrauchszahl erklärt nicht den ganzen Arbeitstag. Fahrerfeedback, Leistungsabgabe und erforderliche Arbeitsleistung gehören ebenfalls in die Bewertung.
Nutzen Sie Ihre Verbrauchsdaten, Laufleistung und Ihren Dieselpreis. Der Flottenrechner zeigt mögliche Szenarien; die Testphase liefert die betrieblichen Beobachtungen dazu.
Nach dem Pilot entscheiden Sie über die weitere Umsetzung. Unterschiedliche Modelle und Einsatzprofile werden einzeln berücksichtigt.
Der sinnvollste Ort für eine erste Bewertung ist Ihr eigener Betrieb. Gemeinsam wählen wir geeignete Test-LKWs aus und stimmen den Vor-Ort-Termin sowie den Umfang der Optimierung ab. Ihre Fahrzeuge fahren anschließend ihre realen Einsätze. So entsteht eine Entscheidungsgrundlage aus Ihrem Alltag.
Abfallsammlung, Bauhof und kommunale Dienstleistungen: Wir betrachten den tatsächlichen Kraftstoff, kurze Touren, häufiges Anfahren und Arbeitsbetrieb gemeinsam. Geben Sie im Rechner den Preis und den gemessenen Verbrauch Ihres eingesetzten Kraftstoffs ein. Ein Pilot vergleicht denselben Kraftstoff bei vergleichbarer Arbeit; ein Kraftstoffwechsel wird getrennt bewertet.
HVO100: Liter und Kosten werden mit Ihren Eingaben berechnet. Für HVO wird kein pauschaler CO₂-Faktor angesetzt. Eine CO₂-Bilanz benötigt produktspezifische Lieferantendaten und eine klar definierte Systemgrenze. Die Fahrzeugfreigabe ist vorab zu prüfen.
Mehr für kommunale FlottenJeder Liter Diesel, der bei vergleichbarer Arbeit tatsächlich weniger verbrannt wird, verringert auch die direkten CO₂-Emissionen. So verbinden sich wirtschaftlicher Nutzen und ein konkreter Beitrag zur Reduktion des Kraftstoffverbrauchs.
Die eingesparte Dieselmenge ist die Grundlage. Im Test vergleichen wir Verbrauch und verrichtete Arbeit; im Rechner stellen Sie das angenommene Einsparniveau selbst ein.
Für die Beispielrechnung verwenden wir rund 2,65 kg direktes CO₂ je Liter Diesel. 1.000 Liter weniger entsprechen damit rechnerisch etwa 2,65 Tonnen weniger direktem CO₂.
Was pro Fahrzeug überschaubar erscheint, kann sich über viele LKWs und Einsatztage summieren. Der Rechner zeigt Jahreswerte und hilft, mögliche Größenordnungen einzuordnen.
Die CO₂-Werte sind Schätzungen für die direkte Verbrennung mit einem gerundeten Rechenfaktor. Kraftstoffzusammensetzung und Beimischungen beeinflussen den tatsächlichen Wert. Vorkette, andere Treibhausgase und Fahrzeugherstellung sind nicht enthalten. Eine Verbrauchsreduktion ist kein Beleg für weniger NOx oder Feinstaub und macht einen LKW nicht klimaneutral.
Kraftstoff und CO₂ berechnenDer Kraftstoff gehört zum Einsatzprofil. Entscheidend sind die genaue Produktsorte, die Freigabe für den konkreten LKW und die Verbrauchsdaten aus Ihrem Betrieb.
Diesel nach EN 590 ist der klassische Dieselkraftstoff. Die Kennzeichnung B7 steht für bis zu 7 Volumenprozent Biodiesel vom Typ FAME. Sie beschreibt nicht den gesamten erneuerbaren Anteil: Auch paraffinische Komponenten können Bestandteil eines normgerechten Dieselkraftstoffs sein.
HVO steht für Hydrotreated Vegetable Oil, also hydrierte Öle und Fette. Die Rohstoffe können je nach Produkt auch Abfall- und Reststoffe umfassen. HVO ist ein paraffinischer Kraftstoff und chemisch etwas anderes als FAME-Biodiesel. HVO100 bezeichnet ein unvermischtes HVO-Produkt; bei Mischungen zählt die konkrete Produktzusammensetzung.
Paraffinische Dieselkraftstoffe werden durch EN 15940 beschrieben und an der Zapfsäule mit XTL gekennzeichnet. XTL allein ist kein Nachweis für einen erneuerbaren Ursprung. Prüfen Sie Produktdatenblatt, Herstellerfreigabe für Fahrzeug und Motor sowie die Vorgaben Ihres Fuhrparks. Eine geeignete Norm ersetzt keine Fahrzeugfreigabe.
Auch bei der Verbrennung von HVO entsteht CO₂. Eine mögliche Klimawirkung gegenüber fossilem Diesel wird über den Lebenszyklus bewertet und hängt unter anderem von Rohstoffen, Herstellung und Lieferkette ab. Deshalb nennen wir keine pauschale HVO-Ersparnis. Für belastbare Angaben sind produktspezifische Nachweise und dieselben Bilanzgrenzen erforderlich.
Wählen Sie Diesel oder HVO100 und tragen Sie den tatsächlichen Einkaufspreis je Liter sowie den gemessenen Verbrauch ein. Für gemischte Flotten rechnen Sie jede Kraftstoffgruppe getrennt. Der Rechner modelliert eine Verbrauchsreduktion beim gewählten Kraftstoff, keinen Wechsel von Diesel auf HVO.
Vergleichen Sie möglichst dieselben Touren, Lasten und Arbeitsaufgaben mit derselben Kraftstoffsorte. Dokumentieren Sie Liter, Kilometer, Betriebsstunden und die verrichtete Arbeit. Ein gleichzeitiger Kraftstoffwechsel und eine Motorabstimmung müssen getrennt bewertet werden, damit Ergebnisse zugeordnet werden können.
Die konkrete Eignung und eine mögliche Optimierung werden vorab geprüft. Es wird keine Kompatibilität oder Verbrauchsreduktion für ein bestimmtes Fahrzeug zugesichert.