ECOTRUCKS / Lösungen

Der Motor muss zum Job passen.
Nicht nur zum Datenblatt.

Ein Müllsammelfahrzeug arbeitet anders als ein Container-LKW. Und selbst zwei baugleiche Fahrzeuge können völlig unterschiedliche Aufgaben haben. Deshalb beginnt unsere Motormanagement-Optimierung mit Ihrem Einsatzprofil: Wie fährt der LKW? Wann braucht er Drehmoment? Und wo soll er im Alltag wirtschaftlicher arbeiten?

01 / Einsatz verstehen

Wir hören Ihrem Betrieb zu

Welche Fahrzeuge arbeiten auf Kurzstrecken? Wie häufig wird angefahren? Welche Lasten, Steigungen und Nebenantriebe prägen den Tag? Wir besprechen Ihre Anforderungen und die vorhandenen Verbrauchsdaten.

02 / Pilot festlegen

Mit geeigneten Test-LKWs starten

Gemeinsam wählen wir Fahrzeuge aus, die Ihren Alltag sinnvoll abbilden. Vor Beginn klären wir Leistungsumfang, technische Eignung, Voraussetzungen, erforderliche Freigaben und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.

03 / Vor Ort abstimmen

Wir kommen zu Ihren Fahrzeugen

Die Optimierung des Motormanagements richten wir nach dem vereinbarten Einsatzprofil aus. Termin, Standort und Ablauf stimmen wir mit Ihrem Betrieb ab. Notwendige Standzeiten werden vorab besprochen.

04 / Im Betrieb vergleichen

Ihre Touren liefern den Maßstab

Die Testfahrzeuge werden unter möglichst vergleichbaren Bedingungen eingesetzt. Neben dem Verbrauch interessieren uns Fahrbarkeit, Leistungsabgabe und die Rückmeldungen Ihrer Fahrer. Unterschiedliche Lasten oder Routen werden bei der Bewertung berücksichtigt.

05 / Gemeinsam entscheiden

Die nächste Stufe folgt den Ergebnissen

Wir besprechen die Beobachtungen und die wirtschaftliche Bewertung. Erst danach entscheiden Sie, ob und für welche weiteren Fahrzeuge eine Optimierung sinnvoll ist. Die Ergebnisse eines LKWs werden nicht ungeprüft auf jede andere Fahrzeuggruppe übertragen.

ECOTRUCKS

Abgestimmt auf die Arbeit.
Bis ins Einsatzprofil.

Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Fahrzeug, Strecke, Last und Arbeitsablauf. Genau daran richten wir die individuelle Abstimmung aus.

Kurzstrecke & Stop‑and‑go

Viele kurze Fahrabschnitte, häufiges Abbremsen und erneutes Anfahren: Wir betrachten die wiederkehrenden Situationen Ihrer Touren, statt eine gleichmäßige Langstreckenfahrt als Maßstab anzulegen. Gemeint ist der Arbeitsrhythmus des LKWs – kein pauschaler Eingriff in eine automatische Start-Stopp-Funktion.

Drehmoment dort, wo es gebraucht wird

Beim Anfahren, unter Last oder auf wechselnden Strecken zählt, wie die Kraft bereitsteht. Wir betrachten die Drehmomentabgabe in den für Ihren Einsatz relevanten Betriebsbereichen. Welche Anpassung sinnvoll und technisch möglich ist, wird fahrzeugbezogen beurteilt.

Leistung mit einer Aufgabe

Mehr Spitzenleistung allein beschreibt noch keine gute Arbeitsabstimmung. Unser Ziel ist eine zum Einsatz passende Leistungsabgabe. Fahrbarkeit, erforderliche Arbeitsleistung und Verbrauch werden deshalb gemeinsam betrachtet.

ECOTRUCKS / PILOT

Wir kommen zu Ihnen.
Sie testen im Alltag.

Der sinnvollste Ort für eine erste Bewertung ist Ihr eigener Betrieb. Gemeinsam wählen wir geeignete Test-LKWs aus und stimmen den Vor-Ort-Termin sowie den Umfang der Optimierung ab. Ihre Fahrzeuge fahren anschließend ihre realen Einsätze. So entsteht eine Entscheidungsgrundlage aus Ihrem Alltag.

  • Testfahrzeuge passend zu typischen Aufgaben auswählen
  • Ausgangsverbrauch und Einsatzbedingungen festhalten
  • Verbrauch, Fahrverhalten und Rückmeldungen gemeinsam bewerten
Vor-Ort-Pilot anfragen

Fahrzeuganzahl, Testdauer, Kosten, Anfahrt und technische Voraussetzungen vereinbaren wir vorab. Eine Testphase ist nicht automatisch kostenlos.

Ein Test. Vier Blickwinkel.

Damit Sie nach dem Pilot mehr haben als einen subjektiven Eindruck, legen wir die Vergleichspunkte gemeinsam vor dem Start fest. Welche Daten verfügbar sind und wie sie erfasst werden, wird dabei geklärt.

Verbrauch

Dieselmenge, Fahrstrecke und Betriebsstunden in einer zum Einsatz passenden Einheit.

Fahrbetrieb und Arbeitsbetrieb dürfen nicht mit unterschiedlichen Maßstäben verglichen werden.

Arbeitsleistung

Route, Beladung, Stopps und vergleichbare Aufgaben.

Eine Einsparung ist nur sinnvoll bewertbar, wenn die verrichtete Arbeit berücksichtigt wird.

Fahrerfeedback

Anfahren, Ansprechverhalten und Kraftentfaltung im täglichen Einsatz.

Die Menschen am Steuer erleben die Abstimmung in Situationen, die eine einzelne Verbrauchszahl nicht zeigt.

Wirtschaftlichkeit

Beobachtete Verbrauchsänderung, Dieselpreis und vereinbarte Kosten der Umsetzung.

Die Entscheidung über weitere Fahrzeuge braucht eine konkrete wirtschaftliche Grundlage.

Welcher LKW eignet sich für den Anfang?

Sinnvoll ist ein technisch geeigneter LKW mit wiederkehrenden Aufgaben und nachvollziehbaren Verbrauchsdaten. Ein Fahrzeug mit ungeklärten Störungen oder ständig völlig anderen Einsätzen erschwert den Vergleich. Bei unterschiedlichen Fahrzeuggruppen kann ein eigener Pilot je Einsatzprofil sinnvoll sein. Die Auswahl treffen wir gemeinsam.

Ihre Fragen zum ersten Test.

Was optimiert ECOTRUCKS genau?

Wir optimieren das Motormanagement bezogen auf den tatsächlichen Einsatz des LKWs. Dazu betrachten wir insbesondere Kurzstrecken, häufiges Anfahren sowie den Bedarf an Leistung und Drehmoment. Die konkrete technische Umsetzung wird für das jeweilige Fahrzeug festgelegt.

Müssen wir die LKWs zu Ihnen bringen?

Wir kommen zu unseren Kunden. Standort, Termin, notwendige Voraussetzungen und der genaue Umfang des Vor-Ort-Einsatzes werden vorab vereinbart.

Können wir zunächst einzelne Fahrzeuge testen?

Ja. Gemeinsam wählen wir geeignete Test-LKWs aus. Anzahl, Testzeitraum, Kosten und Vergleichsbedingungen werden vor Beginn besprochen. Nach der Auswertung entscheiden Sie über weitere Fahrzeuge.

Wie bewerten wir das Ergebnis?

Ausgangsverbrauch, Touren, Lasten und Einsatzbedingungen bilden die Vergleichsbasis. Hinzu kommen Rückmeldungen der Fahrer und die Beurteilung der Fahrbarkeit. Eine niedrigere Verbrauchszahl bei deutlich anderer Arbeit ist allein noch kein fairer Nachweis.

Was kostet die Optimierung und wie lange steht der LKW?

Das hängt vom Fahrzeug und vom vereinbarten Leistungsumfang ab. Sie erhalten die Kosten und den geplanten Ablauf vor der Beauftragung. Eine pauschale Dauer oder einen kostenlosen Test versprechen wir nicht.

Bleiben Zulassung und Herstellergarantie unverändert?

Das lässt sich nicht allgemein zusagen. Technische Eignung, erforderliche Freigaben sowie mögliche Auswirkungen auf Zulassung, Versicherung oder Herstellergarantie müssen vor der Umsetzung für das konkrete Fahrzeug geklärt werden.

Ecotrucks

Wir kommen zu Ihnen.
Sie testen im Alltag.

Der sinnvollste Ort für eine erste Bewertung ist Ihr eigener Betrieb. Gemeinsam wählen wir geeignete Test-LKWs aus und stimmen den Vor-Ort-Termin sowie den Umfang der Optimierung ab. Ihre Fahrzeuge fahren anschließend ihre realen Einsätze. So entsteht eine Entscheidungsgrundlage aus Ihrem Alltag.

Vor-Ort-Pilot anfragen
ECOTRUCKS / PILOT

Ein guter Test beginnt mit einem klaren Plan.

Vier Seiten für Ihre Vorbereitung: Ablauf, Fahrzeugdaten, Messprotokoll und gemeinsame Auswertung. Digital ausfüllbar und zum Ausdrucken - mit Platz für Ihre eigenen Messwerte.

Pilotpaket als PDF herunterladen
DIESEL B7 / HVO / HVO100

Diesel und HVO verständlich erklärt.

Der Kraftstoff gehört zum Einsatzprofil. Entscheidend sind die genaue Produktsorte, die Freigabe für den konkreten LKW und die Verbrauchsdaten aus Ihrem Betrieb.

Diesel B7: Was bedeutet das?

Diesel nach EN 590 ist der klassische Dieselkraftstoff. Die Kennzeichnung B7 steht für bis zu 7 Volumenprozent Biodiesel vom Typ FAME. Sie beschreibt nicht den gesamten erneuerbaren Anteil: Auch paraffinische Komponenten können Bestandteil eines normgerechten Dieselkraftstoffs sein.

HVO und HVO100: Was ist der Unterschied?

HVO steht für Hydrotreated Vegetable Oil, also hydrierte Öle und Fette. Die Rohstoffe können je nach Produkt auch Abfall- und Reststoffe umfassen. HVO ist ein paraffinischer Kraftstoff und chemisch etwas anderes als FAME-Biodiesel. HVO100 bezeichnet ein unvermischtes HVO-Produkt; bei Mischungen zählt die konkrete Produktzusammensetzung.

EN 15940 und XTL: Worauf achten?

Paraffinische Dieselkraftstoffe werden durch EN 15940 beschrieben und an der Zapfsäule mit XTL gekennzeichnet. XTL allein ist kein Nachweis für einen erneuerbaren Ursprung. Prüfen Sie Produktdatenblatt, Herstellerfreigabe für Fahrzeug und Motor sowie die Vorgaben Ihres Fuhrparks. Eine geeignete Norm ersetzt keine Fahrzeugfreigabe.

CO₂: Auspuff und Lebenszyklus trennen

Auch bei der Verbrennung von HVO entsteht CO₂. Eine mögliche Klimawirkung gegenüber fossilem Diesel wird über den Lebenszyklus bewertet und hängt unter anderem von Rohstoffen, Herstellung und Lieferkette ab. Deshalb nennen wir keine pauschale HVO-Ersparnis. Für belastbare Angaben sind produktspezifische Nachweise und dieselben Bilanzgrenzen erforderlich.

So nutzt eine Kommune den Rechner

Wählen Sie Diesel oder HVO100 und tragen Sie den tatsächlichen Einkaufspreis je Liter sowie den gemessenen Verbrauch ein. Für gemischte Flotten rechnen Sie jede Kraftstoffgruppe getrennt. Der Rechner modelliert eine Verbrauchsreduktion beim gewählten Kraftstoff, keinen Wechsel von Diesel auf HVO.

So wird aus einem Pilot ein fairer Vergleich

Vergleichen Sie möglichst dieselben Touren, Lasten und Arbeitsaufgaben mit derselben Kraftstoffsorte. Dokumentieren Sie Liter, Kilometer, Betriebsstunden und die verrichtete Arbeit. Ein gleichzeitiger Kraftstoffwechsel und eine Motorabstimmung müssen getrennt bewertet werden, damit Ergebnisse zugeordnet werden können.

Die konkrete Eignung und eine mögliche Optimierung werden vorab geprüft. Es wird keine Kompatibilität oder Verbrauchsreduktion für ein bestimmtes Fahrzeug zugesichert.